Gesehen & gehört
Meine Beiträge und Auftritte in den Medien. Jeweils kurz von mir zusammengefasst, mit Link zum Original.

Hund im Sommer: Diese Fehler können tödlich enden
Sommer heisst Badi, Wandern, Picknick, und für Hunde lauern Gefahren, die jedes Jahr dieselben und fast immer vermeidbar sind. Ein parkiertes Auto wird schon bei 26 Grad innert 30 Minuten zur über 40 Grad heissen Falle, auch mit offenem Fensterspalt.
Blaualgen wirken in stehendem Wasser innert Minuten tödlich, und heisser Asphalt verbrennt die Pfoten. Der Punkt, den viele unterschätzen: Die meisten Hitzschläge entstehen nicht im Auto, sondern beim Spielen in der prallen Sonne.
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Warum dein Hund an der Leine ausrastet
Bellen, Zerren, Knurren bei jeder Hundebegegnung. Von aussen wirkt das aggressiv, dabei ist es meist Überforderung. Jeder Reiz, Sirene, Velo, ein anderer Hund, füllt den Stresstopf deines Hundes weiter. In einer Stadt wie Zürich läuft er schnell über.
An der Leine fehlt die Lösung, die dein Hund frei hätte: Distanz. Bleibt nur der Weg nach vorne, und weil der Reiz danach verschwindet, lernt er, dass es funktioniert. Nachhaltig wird es mit kleinschrittigem Training statt Strafe, genau hier setzt mein Training für reaktive Hunde an.
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Ein Hund rennt auf dich zu. Was jetzt richtig ist
Ein fremder Hund rennt frei auf dich zu, der Halter weit weg. Der erste Reflex vieler Menschen ist wegrennen. Genau das ist der Fehler. Schnelle Bewegung ist der zuverlässigste Auslöser für Jagdverhalten, und das steckt in jedem Hund.
Besser: stehen bleiben, den Körper seitlich drehen, Blick weg, Hände ruhig. Meist verliert der Hund nach Sekunden das Interesse. Droht er aktiv, mit steifem, fixiertem Blick, dann gross machen, standhalten und ein tiefes, lautes «Hey». In der Schweiz werden pro Jahr rund 10'000 Hundebisse ärztlich versorgt, viele davon wären vermeidbar.
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Warum bellt mein Hund nur bestimmte Menschen an?
Bellen ist Kommunikation und gleichzeitig Stressmanagement. Dein Hund teilt damit Erregung, Frust oder Unsicherheit mit, und es wird schnell zur Gewohnheit, weil es funktioniert: Die Tür geht auf, der Reiz verschwindet, jemand reagiert.
Beim personenbezogenen Bellen filtert der Hund genau nach Körpergrösse, Gang, Stimme, Geruch oder Kleidung. Oft reicht eine einzige schlechte Erfahrung. Unterscheide darum, ob es ein Gefühl ist oder eine erlernte Strategie, und baue Ruhe gezielt auf, statt zu strafen.
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Vom Fotografen zum Hundetrainer
Bevor ich Hunde trainiert habe, stand ich als Fotograf hinter der Kamera, unter anderem mit Roger Federer und Jake Gyllenhaal vor der Linse. Dass ich heute Charly's Dog Training führe, habe ich einem Hund zu verdanken: Charly, adoptiert aus dem ungarischen Tierschutz und alles andere als einfach.
Die gängigen Trainings waren mir zu oldschool, zu viel Härte und Druck. Mir geht es darum, zu verstehen, was im Kopf des Hundes passiert, statt ihn für ein «falsches» Verhalten zu bestrafen. Klare Grenzen gehören dazu, Gewalt nie. Mehr dazu in meiner Philosophie.
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Die «Selbstbetrachtung» im NZZ am Sonntag Magazin
Im Magazin der NZZ am Sonntag durfte ich die «Selbstbetrachtung» beantworten, eine Reihe sehr persönlicher Fragen. Für mich ein schöner Moment, denn die Seite zeigt den Menschen hinter dem Hundetraining.
Es geht um meinen Weg vom Fotografen hin zu den Hunden, um Nietzsche, den Weimaraner-Mix, den nach acht Trainern niemand mehr wollte, und um einen Wunsch: dass Hundetraining ein anerkannter Beruf mit echtem Studium wird, damit fragwürdige Methoden verschwinden.
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Meine Geschichte im Podcast «Von Null auf Jetzt»
In diesem langen Gespräch nehme ich mir Zeit für die ganze Geschichte. Wie aus einem international tätigen Fotografen ein Hundetrainer wurde und warum gutes Training für mich beim Verstehen beginnt, nicht beim Gehorsam.
Wir sprechen über Rückschläge, über den Schritt in die Selbstständigkeit und über die Philosophie hinter Charly's Dog Training. Wer wissen will, was «Lernen nach Instinkt» konkret bedeutet, ist hier richtig.
Episode ansehen →Lernen nach Instinkt.
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